Scrunch AI rüstet die bestehende Website um: Die Agent Experience Platform liefert KI-Crawlern eine komprimierte, strukturierte Version der vorhandenen Seiten aus und misst die Sichtbarkeit über ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und Copilot, laut Anbieter im Einsatz bei über 500 Unternehmen und Agenturen. Feed-AI baut die Sichtbarkeit dagegen als eigenes Asset auf: eine strukturierte, Schema.org-optimierte und von Google indexierte Eintragsseite, die auch dann funktioniert, wenn die eigene Website klein, veraltet oder gar nicht vorhanden ist. Ab 19 € im Monat, mit Datenhaltung in der EU. Scrunch macht deine Website KI-tauglich. Feed-AI macht dein Unternehmen KI-sichtbar.
Scrunch AI und Feed-AI setzen an verschiedenen Stellen an
Beide Werkzeuge wollen dasselbe Ziel erreichen: dass KI-Systeme ein Unternehmen finden, verstehen und nennen. Der Weg dorthin ist aber grundverschieden. Scrunch AI nimmt die bestehende Website und macht sie für KI-Agenten besser konsumierbar, ohne Redesign, als maschinenlesbare Auslieferungsschicht. Dazu kommt ein Monitoring, das zeigt, wie die Marke in den großen KI-Systemen auftaucht und wo Antworten fehlerhaft sind.
Feed-AI erstellt stattdessen ein eigenes, zusätzliches Sichtbarkeits-Asset: eine strukturierte Eintragsseite auf feed-ai.de, erzeugt aus den eingetragenen Unternehmensdaten, mit vollständigem Schema.org-Markup und von Google indexiert. Diese Seite existiert unabhängig davon, wie gut die eigene Website gepflegt ist.
Der Unterschied klingt technisch, entscheidet aber über die Zielgruppe: Wer eine umfangreiche, gepflegte Website hat, kann sie mit Scrunch KI-tauglich ausliefern. Wer das nicht hat, und das ist bei vielen kleinen Unternehmen, lokalen Anbietern und Selbstständigen die Realität, hat mit einer Umrüst-Lösung wenig gewonnen. Dort setzt Feed-AI an.
Was ist Scrunch AI?
Scrunch AI (scrunch.com, früher unter scrunchai.com erreichbar) ist ein US-Anbieter mit Sitz in Salt Lake City, der sich als AI Customer Experience Platform positioniert. Zwei Bausteine prägen das Produkt: erstens das Monitoring der KI-Sichtbarkeit über ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und Copilot, inklusive Zitat-Analysen und Fehler-Erkennung in KI-Antworten. Zweitens die Agent Experience Platform (AXP), die KI-Crawlern eine komprimierte, strukturierte und maschinenlesbare Version der bestehenden Kunden-Website ausliefert.
Laut Anbieter nutzen über 500 Unternehmen und Agenturen die Plattform, auf der Website werden unter anderem Lenovo, Skims und Crunchbase genannt. Im Juli 2025 hat Scrunch eine Series A über 15 Millionen US-Dollar abgeschlossen (Gesamtfinanzierung 19 Millionen US-Dollar). Die Preise beginnen laut Preisseite bei 250 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung (300 US-Dollar monatlich), der Growth-Plan liegt bei 417 US-Dollar pro Monat, Enterprise auf Anfrage. Website und Produkt sind englischsprachig; die Privacy Policy nennt internationale Datentransfers unter anderem in die USA.
Auch hier gilt für die Einordnung: Scrunch erstellt keine neuen Inhalte und keine eigenen Eintragsseiten. Es macht das KI-lesbar, was auf der Kunden-Website bereits vorhanden ist. Die Qualität des Ergebnisses hängt damit direkt an der Qualität der bestehenden Website.
Was ist Feed-AI?
Feed-AI ist eine Plattform, die KI-Sichtbarkeit nicht misst, sondern herstellt. Ein Unternehmen trägt seine Daten ein, also Produkte, Leistungen, Öffnungszeiten, Standort, Preise und Alleinstellungsmerkmale, und das ganz ohne Technikkenntnisse (no-code). Daraus erzeugt Feed-AI automatisch strukturierte, Schema.org-optimierte und von Google indexierte Eintragsseiten auf feed-ai.de. Genau diese Seiten sind das, was KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity und Gemini als Quelle lesen und in ihren Antworten empfehlen können.
Damit deckt Feed-AI zwei Kanäle gleichzeitig ab: die klassische Google-Suche und die neue KI-Suche, also das sogenannte SEO für KI. Für viele kleine Unternehmen ist das ein doppelter Nutzen aus einer einzigen Dateneingabe, denn dieselben strukturierten Angaben helfen sowohl im klassischen Ranking als auch in den Antworten der KI-Systeme.
Zusätzlich enthält Feed-AI einen KI-Sichtbarkeitscheck, der vorher und nachher belegt, ob ein Eintrag in ChatGPT, Perplexity und Gemini auftaucht. Die Messung ist also mit an Bord. Sie dient aber als Beleg für die eigentliche Leistung, nämlich das Sichtbarmachen, und ist nicht der Kern des Produkts.
Ein Alleinstellungsmerkmal ist das selbstlernende Feld-Audit. Feed-AI gleicht regelmäßig ab, welche Informationen die KI-Suche neu benötigt, ergänzt entsprechende Felder und benachrichtigt den Nutzer proaktiv. So bleiben Einträge dauerhaft auf dem Stand dessen, was KI-Systeme erwarten, ohne dass jemand den Markt selbst beobachten muss.
Scrunch AI vs. Feed-AI: der direkte Vergleich
| Kriterium | Scrunch AI | Feed-AI |
|---|---|---|
| Grundprinzip | Bestehende Website für KI-Agenten lesbar ausliefern + Monitoring | Eigenes KI-lesbares Sichtbarkeits-Asset erzeugen |
| Kernfunktion | Agent Experience Platform (AXP), Monitoring über 5 KI-Engines | Schema.org-Eintragsseiten, Google-Indexierung, Feld-Audit |
| Voraussetzung | Gehaltvolle, gepflegte eigene Website | Keine eigene Website nötig, Daten eintragen genügt |
| Erstellt Inhalte? | Nein, spiegelt vorhandene Inhalte maschinenlesbar | Ja, erzeugt die strukturierte Eintragsseite automatisch |
| Messung enthalten? | Ja, über ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini, Copilot | Ja, KI-Sichtbarkeitscheck als Beleg (ab Pro) |
| Zielgruppe | Enterprise, Mid-Market, Agenturen (laut Anbieter 500+ Unternehmen) | KMU, lokale Anbieter, Händler, B2B |
| Sprachen / Datenhaltung | Englisch; Datentransfers u.a. in die USA (laut Privacy Policy) | 4 Sprachen (DE/EN/FR/ES); EU (Frankfurt), DSGVO |
| Einstiegspreis | ab $250/Monat (jährliche Zahlung; monatlich $300) | ab 19 €/Monat, monatlich kündbar |
Angaben zu Scrunch AI nach Anbieter-Website (scrunch.com) sowie Unternehmens-Pressemitteilung (Juli 2025), Stand Juli 2026. Produktnamen und Marken gehören den jeweiligen Anbietern.
Was das konkret für dein Unternehmen bedeutet
Ein Praxis-Beispiel: Eine Physiotherapie-Praxis hat eine schlichte Website mit vier Unterseiten, zuletzt vor zwei Jahren aktualisiert. Eine Umrüst-Lösung kann aus diesen vier Seiten keine reichhaltige KI-Quelle machen, denn wo wenig strukturierte Substanz ist, kann auch eine maschinenlesbare Auslieferung wenig ausliefern. Und 250 US-Dollar im Monat sind für diese Praxis kein Einstiegspreis, sondern eine Hürde.
Feed-AI dreht die Logik um: Die Praxis trägt Leistungen, Spezialisierung, Öffnungszeiten und Standort einmal ein, und daraus entsteht eine vollständige, strukturierte Eintragsseite, die KI-Systeme lesen und zitieren können. Die eigene Website kann bleiben, wie sie ist, die KI-Sichtbarkeit hängt nicht mehr an ihr.
Wann Scrunch AI, und wann Feed-AI?
Die Antwort hängt vor allem an einer Frage: Wie viel Substanz hat deine heutige Website?
- Scrunch AI ist die richtige Wahl, wenn du eine umfangreiche, laufend gepflegte Website mit vielen Inhalten hast, etwa als E-Commerce-Marke oder größeres Unternehmen, und diese Inhalte für KI-Agenten sauber ausliefern und die Wirkung über mehrere Engines überwachen willst.
- Feed-AI ist die richtige Wahl, wenn deine Website klein oder in die Jahre gekommen ist, oder du gar keine hast, und du trotzdem in ChatGPT, Perplexity und Gemini gefunden und empfohlen werden willst. Die Eintragsseite entsteht aus deinen Daten, nicht aus deiner Website.
- Beide zusammen sind denkbar für größere Anbieter: die eigene Website mit Scrunch KI-tauglich ausliefern und mit Feed-AI eine zusätzliche, strukturierte Quelle mit dauerhaft aktuellen Feldern aufbauen.
Fazit: Nicht die Website umrüsten, wenn die Grundlage fehlt
Scrunch AI löst ein echtes Problem für Unternehmen mit großen Websites: Es macht vorhandene Inhalte für KI-Agenten konsumierbar und misst die Wirkung. Der Ansatz steht und fällt aber mit dem, was auf der Website bereits vorhanden ist.
Feed-AI ist deshalb keine Kopie von Scrunch, sondern die Antwort für alle, deren KI-Sichtbarkeit nicht an einer großen Website hängen soll: eine eigene, strukturierte und von Google indexierte Eintragsseite, dauerhaft aktuell gehalten durch das Feld-Audit, belegt durch den KI-Sichtbarkeitscheck, ab 19 € im Monat und mit Datenhaltung in der EU.
Feed-AI ausprobieren → · Mehr über die Plattform erfahren →
Häufige Fragen zu Scrunch AI und Feed-AI
Ist Feed-AI eine Alternative zu Scrunch AI? +
Für kleine und mittlere Unternehmen in der Regel ja. Scrunch AI liefert KI-Crawlern eine maschinenlesbare Version der bestehenden Website aus und überwacht die KI-Sichtbarkeit. Feed-AI erzeugt stattdessen ein eigenes Sichtbarkeits-Asset: eine strukturierte, von Google indexierte Eintragsseite, die auch ohne starke eigene Website funktioniert.
Was kostet Scrunch AI im Vergleich zu Feed-AI? +
Scrunch AI beginnt laut Anbieter-Preisseite bei 250 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich 300 US-Dollar), der Growth-Plan bei 417 US-Dollar. Feed-AI startet bei 19 €/Monat (Starter), Pro mit KI-Sichtbarkeitscheck bei 99 €/Monat, monatlich kündbar.
Braucht Feed-AI eine bestehende Website? +
Nein, und das ist der zentrale Unterschied: Scrunch AI setzt eine gehaltvolle eigene Website voraus, deren Inhalte es maschinenlesbar ausliefert. Feed-AI erzeugt die KI-lesbare Eintragsseite direkt aus den eingetragenen Unternehmensdaten, die eigene Website kann klein sein oder ganz fehlen.
Kann man Scrunch AI und Feed-AI zusammen nutzen? +
Ja. Größere Anbieter können die eigene Website mit Scrunch für KI-Agenten ausliefern und parallel mit Feed-AI eine zusätzliche, strukturierte Quelle aufbauen, deren Felder das Feld-Audit dauerhaft aktuell hält. Für die meisten KMU reicht Feed-AI allein.
Für wen ist Feed-AI die bessere Wahl als Scrunch AI? +
Für kleine und mittlere Unternehmen, lokale Dienstleister, Händler und B2B-Anbieter im deutschsprachigen Raum, deren Website wenig Substanz hat oder die gar keine haben, die EU-Datenhaltung brauchen und ein Budget ab 19 € statt ab 250 US-Dollar im Monat einplanen.